Freitag, 27. März 2015

Vor den Osterferien fand nach einem Wortgottesdienst




in den Klassen das traditionelle Osterfrühstück mit
 " Eiertitschen " statt.




Nachdem die Schale entfernt war, wurde das Ei gegessen. Es schmeckte!

 

 Das Team der KGS - Hambach wünscht erholsame Osterferien und ein sonniges Osterfest.
Schulbeginn:  Montag 13.4.2015 - 8.00Uhr


Nicht nur in Deutschland wird während der Vorbereitung des Festes viel mit Farbe hantiert.
Von Armenien über Russland, Griechenland, den Mittelmeerraum bis hin nach Mitteleuropa hat sich die Tradition des Eierbemalens durchgesetzt. Möglicherweise stammt der Brauch ursprünglich aus einer viertausend Jahre alten Religion, die im Gebiet des heutigen Armenien und Kurdistan weit verbreitet war, dem Jesidentum. In Deutschland fand das österliche Eierfärben erstmals im 16. Jahrhundert Erwähnung. Hundert Jahre später wurde dann von dem Brauch berichtet, Eier für die Kinder zu verstecken.



Begehrte Gewinne bei traditionellen Osterspielen

Zunächst galten die aufwändig bemalten Eier als ein Geschenk zum Zeichen der Anerkennung oder Liebe.
So schenkten junge Frauen früher ihren Auserwählten ein besonders hübsch verziertes Ei.
Familien zeigten Ärzten und Pfarrerern mit selbst bemalten Eiern ihre Dankbarkeit und natürlich
sollten die bunten Eier schon damals Kinder glücklich machen.
Nicht zuletzt waren die Ostereier ein begehrter Gewinn bei einem der vielen Osterspiele.

Welches Spiel ist in Ihrer Familie bekannt?
  • Eiertitschen: Dieses Spiel ist vielleicht am weitesten verbreitet. Hierbei treten zwei Spieler gegeneinander an. Jeder hält sein Ei in der Hand auf ein Zeichen schlagen die beiden Kontrahenden ihre Eier gegeneinander. Der, dessen Ei unbeschadet bleibt, hat gewonnen.
  • Eierschleudern: Ein Osterei wird in ein aus Wolle gehäkeltes Säckchen mit einem langen Band gesteckt: Dieses schleudert man und lässt es los. Sieger ist, wessen Ei am weitesten fliegt und dabei heil bleibt.
  • Münzenwerfen: Der eine hält sein Ei in der Hand, der andere zielt mit einer Münze auf das Ei und wirft. Bleibt die Münze im Ei stecken, so gehört das Ei dem Werfer.
  • Ostereierschieben: Ein traditionelles Spiel aus der Gegend von Bautzen. Die Eier werden einen Hang hinunter gerollt. Unten stehen Kinder und versuchen, die Eier aufzufangen.

          Kuckuck, Fuchs oder Hase? Wer bringt die Eier?

    Warum legt und färbt ausgerechnet ein Hase die Ostereier? Diese Geschichte ist noch nicht so alt. Noch vor 200 Jahren war der Osterhase in Deutschland weitgehend unbekannt.
    In Teilen der Schweiz war als Überbringer der bunten Eier der Kuckuck bekannt.
    In Schleswig-Holstein, Sachsen, Oberbayern und Österreich lieferte der Hahn die begehrten Ostergrüße. In Thüringen übernahm den Dienst der Storch und in Westfalen der Fuchs.
     Doch inzwischen hat sich überall der Hase durchgesetzt.

    Eine Hypothese für den Ursprung dieser Geschichte ist, dass die Protestanten im
    17. Jahrhundert dem Hasen die Überbringung der Eier zugeschrieben haben, um sich von den Katholiken zu distanzieren, deren Fastenbräuche und insbesondere die Eierweihe sie ablehnten.
    Doch die vielleicht beste Erklärung gibt Eduard Möricke:

    Die Sophisten und die Pfaffen
    Stritten sich mit viel Geschrei:
    Was hat Gott zuerst erschaffen,
    Wohl die Henne? wohl das Ei?

    Wäre das so schwer zu lösen?
    Erstlich ward ein Ei erdacht:
    Doch weil noch kein Huhn gewesen,
    Schatz, so hats der Has gebracht.

    (Auszug aus dem Gedicht: Auf ein Ei geschrieben)
Vgl. https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/feste-feiern/ostern/12107.html











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